Dienstag, 21. April 2015

Ringkissen zur Hochzeit - cremeweiß & altrosa {DIY}

Mitte April - so langsam geht die Hochzeitssaison los. Den ersten Junggesellinnenabschied haben wir schon am letzten Samstag zelebriert. Ein DIY dazu zeige ich euch auch noch. Aber erstmal "muss" ich noch meine DIYs der letztjährigen Hochzeiten abfrühstücken... (und damit weiter den DIY-Rückblick 2014 weiter vervollständigen).

2014 hatten wir zwei Hochzeiten im Familienkreis, sowohl meine Schwester als auch der Bruder des Freundes sind jetzt unter der Haube. Für meine Schwester hatte ich ja ein Ringkissen für die Trauung genäht.

Ringkissen Hochzeit altrosa cremeweiß
Als ich dann eine Woche nach der Hochzeit meiner Schwester auf dem JGA meiner Schwippschwägerin war und ihr ein paar Bilder von der Hochzeit zeigte, war da auch ein Bild des Ringkissens dabei. Und da habe ich ihr einfach mal angeboten, ihr auch eins zu nähen, falls sie dies denn wünscht. Wollte sie.

Ringkissen Hochzeit altrosa cremeweiß
Und so machte ich mich ans Zutaten besorgen. Das Kissen wollte ich farblich passend zu den Farben des Hochzeitskleides und der Deko (Cremeweiß und Altrosa) gestalten, und dazu hatte ich so gar nichts zuhause. Im Stoffgeschäft in Holland und im idee-Creativladen wurde ich fündig (diverse Bänder, Stoffrosen, Taft,...).

Ringkissen Hochzeit altrosa cremeweiß
Zuhause dann alles arrangieren und die Hälfte wieder aussortieren, das wäre viel zu viel und kitschig geworden. Am Ende ist es doch relativ schlicht und klassisch geworden, aber mir gefällt es :-)

Ringkissen Hochzeit altrosa cremeweiß
Die Paspel habe ich aus einem breiten Geschenkband und einer Schnur selbst gemacht.

Ringkissen Hochzeit altrosa cremeweiß
Die Bänder im oberen Bereich sind mit Stylefix aufgeklebt und nur in der Seitennaht festgenäht. Die Perlenschnur beinhaltet auch etwas Draht, so dass ich die "Schnur" in diese Form biegen konnte. An zwei-drei Stellen habe ich sie dann möglichst unsichtbar mit ein paar Handstichen festgenäht.

Ringkissen Hochzeit altrosa cremeweiß
Die Namen und das Datum (unkenntlich gemacht) sind mit meiner Nähmaschine reingenäht.


Das Brautpaar (und besonders die Braut) war begeistert und das Kissen sah wunderschön aus, als es bei der Trauung mit Ringen vor dem Brautpaar lag - da muss ich jetzt einfach mal so sagen, auch wenn Eigenlob stinkt ;-)

Verlinkt:
Creadienstag
Kopfkino April 2015
Herzensangelegenheiten

Sonntag, 12. April 2015

Rückblick März 2015

Leute, die Zeit rast! Das erste Quartal von 2015 ist schon wieder vorbei. Auch wenn der März uns vor allem gegen Ende das reinste Aprilwetter bescherte, es lässt sich nicht leugnen: Der Frühling da! In der Sonne ist es schon angenehm warm, die Natur sprießt, alles wird grün und bunt.

Hier kommt mein März-Rückblick:

März01
1) Frühstück inkl. Milchschaumgebirge, Resten vom Vortag und schöner Lektüre 2) Cocktail-Date mit dem Liebsten 3) In der Cocktailbar gab es nicht nur leckere Cocktails sondern auch einen tollen Boden.

März02
1) Das zweite März-Wochenende machte richtig Bock auf Frühling und lockte nicht nur die Menschen nach draußen sondern auch die Blümchen hervor. Und meine Chucks aus dem Schuhschrank #endlichwiederchuckswetter! 2) Lecker Essen: Gemüselasagne 3) Dienstreise. Und auf dem Rückweg machen wir Halt an der Pommesbude bei herrlichstem Wetter 4) Spätstück.

März03
1) Für 2015 habe ich mir ja "wieder regelmäßig Sport machen" vorgenommen. Mit dem Spinning klappt das auch schön jede Woche. Mit dem Joggen klappts auch regelmäßig - einmal pro Monat :-D 2) Zuschauer hatte ich dabei auch, Schafe und die anderen Tiergarten-Bewohner, um die ich meine Runden drehe! 3) Tolle Post von @fromjennywithlove. 4) Fast ein halbes Jahr ist mein letzter Friseur-Besuch her. Wird mal wieder Zeit für frische blonde Farbe! Alufolienalarm!

März04
1) + 2) On the road bei allertollstem Wetter. 3) On my way to work mitm Fahrad, bei herrlichstem Sonnenschein :-) 4) Momentan backe ich regelmäßig Brot, ab und zu probiere ich auch mal ein neues Rezept aus.

März05
1) + 2) Auch bei weniger schönem Wetter bin ich mit dem Fahrrad gefahren. Bei usseligen Temperaturen genauso wie bei richtig scheiß Wetter: Regen, Wind und gefühlte Eiseskälte. Da hilft nur: dick einpacken! 3) Unter dem pinken Jäckchen lugt ein selfmade-Kleidungsstück hervor. Auch wenn der zweite MaJuna-Rolli ebenfalls noch nicht perfekt ist (viel zu viel Stoff im Brustbereich), gefallen mir vor allem die super langen Ärmel und der Kragen. Einfach super für mich Frostbeule bei Usselwetter. 4) Soulfood am Freitag Nachmittag, mindestens alle zwei Wochen ein Muss!

März06
1) Dicke Socken helfen bei Usselwetter auch hervorragend. Wenn sie dann noch so schön und extra für mich angefertigt sind, erfreut mich das immer noch ein bisschen mehr. Und Farbe hilft ja sowieso bei Grau draußen. 2) Spätstück am Samstag. 3) Blümchen am Wegesrand. 4) Cocktailabend mit den Mädels.

März07
1) Die 100 km-Marke in 2015 habe ich schon geknackt. Klingt zwar nach nicht viel, aber bei nur 3 km pro Strecke zur Arbeit und auch ansonsten selten längeren Strecken muss man dafür schon ein bisschen radeln (und auf den 3 km ist 1 km sch... steiler Berg dabei!!!). 2) + 3) Herrlichstes Wetter. Nach dem verregneten Wochenende traut sich die Sonne wieder raus und ich habe das Gefühl, dass die Natur direkt ein Stückchen grüner geworden ist. 4) Eis im Garten. Bei frisch gedüngtem Rasen muss man ein bisschen improvisieren, um trotzdem in der Sonne sitzen zu können :-D

Zum Vergleich: März 2014

Wie war euer März?

Donnerstag, 9. April 2015

Ostern am Meer & Vorschau April 2015

Hallo ihr Lieben! Hattet ihr ein schönes Osterfest? Bei mir gab es eine wunderbare Mischung aus Action & Ruhe, Familie & Freunden und natürlich viel leckerem Essen :-)

Egmond aan Zee02
Schon länger hatten der Liebste und ich uns überlegt, am Osterwochenende für einen Tag an die See zu fahren. Bei unserem ersten gemeinsamen Osterfest vor mittlerweile 4 Jahren hatten wir einen super sommerlichen Tag in Katwijk aan Zee verbracht. Damals hatten wir doch tatsächlich so ein Glück mit dem Wetter, dass wir bereits um 11 Uhr in Bikini/Badehose am Strand liegen konnten! Da dieses Jahr Ostern Anfang und nicht wie damals Ende April war, habe ich zwar nicht mit Badewetter gerechnet, aber ein Tag am Meer, dazu hatte ich mal wieder Lust.

Egmond aan Zee01
Fast hatten wir unseren Plan schon wieder über den Haufen geworfen, weil das Wetter ja noch Mitte der Woche meinte, April spielen zu müssen. Doch glücklicherweise wurden die Vorhersagen besser und so machten wir uns am Ostersonntag auf den Weg nach Egmond aan Zee.

Egmond aan Zee03
Von mir zuhause aus sind es ziemlich genau zwei Stunden nach Katwijk aan Zee, Nordwijk aan Zee und eben Egmond aan Zee. Die drei Orte liegen ja alle nah beieinander. In Katwijk waren wir bereits vor vier Jahren, in Nordwijk letztes Jahr Ende Mai. Dort gab es zwar viele schöne Beach-Lounges am Strand, aber keine Strandkörbe. Von meinem Trip mit Silke nach Egmond wusste ich allerdings: dort es gibt Strandkörbe, also fiel die Entscheidung auf Egmond aan Zee. Windgeschützt den ganzen Tag im Strandkorb sitzen, das war mein Plan ;-)

Egmond aan Zee04
Am Strand angekommen erst einmal Ernüchterung: Vor der Küste lag ein sleephopperzuiger (ich übersetze es mal frei mit Sand-Ansaug-Bagger-Schiff), aus den Rohren, die von diesem Schiff bis auf den Strand verliefen, sprudelte ein Wasser-Sand-Gemisch. Zahlreiche Bagger verteilten den Sand auf dem Strand. Und tausende von Möwen erfreuten sich an dem am Strand angespülten Meerwasser. Die Küste in Egmond wird aktuell neu befestigt bzw. Instand gesetzt, hier und hier gibt es mehr Informationen dazu (auf niederländisch). Erfreulicherweise erstreckte sich dieser "Baustellenbereich" auf einen verhältnismäßig kleinen Strandabschnitt, so dass die meisten Teile des Strandes trotzdem frei zugänglich waren.

Egmond aan Zee05
Allerdings mussten wir noch etwas enttäuscht feststellen: Es waren noch keine Strandkörbe aufgestellt! Wir liefen etwas den Strand entlang und konnten dann aber glücklicherweise ein etwas windgeschütztes Plätzchen in einer Senke ausfindig machen. Dort breiteten wir uns aus und genossen die Sonne. Dick eingepackt in Winterjacke, aber in der Sonne. Herrlich! Was ein Wetterchen! Dazu ein paar leckere, mitgebrachte Sachen schnabulieren und einfach nur das Leben genießen.

Egmond aan Zee06
Später machten wir noch einen Spaziergang am schön breiten und endlos langen Strand. Die obligatorischen holländischen Spezialitäten (Frites met, Kroket, Frikandel) mussten natürlich auch sein, bevor wir uns auf die zwei Stunden Heimweg machten.

Hach, ein Tag Kurzurlaub für die Seele - das müsste man viel öfter machen.

Und da schon fast ein Drittel des Monats April verstrichen ist, gibt es noch fix die Monatspläne:

Im April 2015 werde bzw. möchte ich
  • mit meinen Freundinnen einen MakeUp-Workshop besuchen ✔
  • mal wieder einen Tag zur See fahren ✔
  • den Doktor-Titel der Schwester feiern ✔
  • den Geburtstag des Liebsten feiern ✔
  • den JGA einer lieben Freundin feiern ✔
  • mal wieder eine Windeltasche nähen
  • Hamburg einen Besuch abstatten ✔
Was habt ihr denn schönes für die nächsten Wochen geplant?

 Zum Vergleich: April 2014

Mittwoch, 1. April 2015

♫ Cowboy und Indianer ♫

Ich weiß, spätestens seit Aschermittwoch ist es vorbei mit der fünften Jahreszeit, momentan dominieren ja eher die Oster- und Frühling-DIYs in den Blogs. Aber ich bin ja eh der Profi im antizyklischen bloggen. Daher zeige ich euch jetzt auch mein diesjähriges, selbstgenähtes Karnevalskostüm.

Karneval Indianerin02
Ich habe wie jedes Jahr Möhneball zusammen mit den Kollegen gefeiert. Dieses Jahr haben wir uns vorgenommen, ein gemeinsames Motto für ALLE Kollegen zu finden, also für ca. 80 Leute. Es wurden bereits letztes Jahr fleißig Vorschläge gesammelt und abgestimmt und irgendwann stand fest: Wir gehen als "Cowboy & Indianer". Total begeistert war ich von diesem Motto nicht, da ich dieses Motto nicht sooo besonders finde und man immer relativ viele Cowboys an Karneval sieht. Aber die Idee von einem gemeinsamen Motto gefiel mir sehr, so dass für mich klar war, dass ich da mitmache. Und so überlegte ich hin und her und sammelte Ideen und Inspirationen auf einem extra dafür angelegten Pinterest-Board.

Relativ schnell stand fest:
1) Ich gehe als Indianerin.
2) Ich nähe mir mein Outfit selbst.
3) Ich möchte ein One-Shoulder-Dress tragen (besonders dieses Kleid hatte es mir angetan).

Karneval Indianerin01
An Möhneball feiern wir zunächst immer in unserer Firmenkantine, bevor es dann gemeinsam ins Festzelt hier in unserer Stadt geht. Da ist es schön warm, und da ich nicht vorhatte, noch an anderen Tagen den Straßenkarneval zu zelebrieren, sollte das Outfit "drinnentauglich" sein, ich konnte also etwas Haut zeigen ;-)
Im Nähkurs wälzte ich Burda-Zeitschriften nach möglichen Schnittmustern, wurde aber nicht so recht fündig. Also Internetrecherche! Irgendwann fand ich das One Shoulder Knit Dress bei Burdastyle.com, und wusste: das ist es!

Karneval Indianerin06
Im Endeffekt habe ich nur das Schnittmuster des Oberteils für mein Kleid verwendet. Und ich habe das vorgesehene Gummiband für die Raffung an der Ausschnittkante weggelassen. Bei der ersten Anprobe hatte ich Außenstoff (ein sehr elastisches und dünnes Wildlederimitiat-irgendwas mit aufgesetzten Goldpünktchen) und Futterstoff (blauer Viskose-Jersey) schon aneinandergenäht und mit Fake-Paspel versehen. Dadurch wurde dieser Bereich etwas steif, mit Kräuselung hätte das nicht mehr schön ausgesehen, außerdem sollte ja später noch genug Deko drauf. Da das Oberteil aber so etwas "entblößend" war (sprich die rechte Seite hing eher unter der Brust), habe ich ordentlich an Weite weggenommen, so dass alles schön an Ort und Stelle blieb.
Für das Rockteil habe ich ein etwas schwereres, festeres und weniger elastisches Wildlederimitat-irgendwas verwendet. Glitzerpünktchen am Popo, das stellte ich mir nicht so vorteilhaft vor, außerdem wäre das auch etwas arg viel "bling bling" für ne Indianerin gewesen ;-)
Da ich Sorge hatte, dass ein angekräuselter Rock dann das ganze Kleid unschön in de Länge zieht, habe ich mich für einen Bahnen-Rock entschieden. Ein altes Indianerkleid aus unserer heimischen Verkleidungskiste bestand im Rockteil auch aus Bahnen, das gefiel mir recht gut. Also habe ich gemessen, gerechnet und Trapeze konstruiert, vier Trapeze sollten es werden.
Drei Trapeze hatte ich an den Längsseiten schon aneinander genäht, als mir wieder einfiel, dass ich ja Nahttaschen einbauen wollte! Und mir wurde noch was bewusst: Meine breiteste Stelle ist der Popo, beim konstruieren hatte ich dieses Maß aber für die Saumbreite angesetzt. Notdürftiges heften und stecken offenbarte: So passt mir der Rock definitiv nicht! Zu eng. Genug Stoff, um nochmal breitere Trapeze zuzuschneiden, hatte ich nicht. Und bei Wildlederimitat muss man ja wie bei Cord die Strichrichtung beachten. Aus den Resten konnte ich nur noch schmale Keile (oben ca. 4cm breit, nach unten ca. 10cm) rausschneiden. Aber die reichten aus. Diese Keile setzte ich seitlich ein, so hatte ich vorne mittig zwei breite Trapeze, dann die Nahttaschen, dahinter die schmalen Keile und hinten mittig zwei breite Trapeze (ist das verständlich??).

Karneval-Indianerin-Nahttaschen
Die Nahttaschen nähte ich aus flutschigem Futterstoff, der rechten Tasche verpasste ich sogar noch einen nahtverdeckten Reißverschluss. Taschen-Problem gelöst! Handtasche nicht notwendig! Yeah!

Karneval Indianerin18
Diese Rockkonstruktion heftete ich an das Taillenband und stellte fest, dass ich von Taille bis zum Popo noch Stoffüberschuss hatte. Also baute ich mir noch zwei Abnäher rein.
A pros pos Taillenband: Für die Verbindung zwischen Ober- und Rockteil habe ich ein Taillenband vorgesehen. Bei Ella Mara hatte ich von dem "Trick mit der Taille" gelesen, und da ich bei zwei Kauf-Kleidern aus Viskose schon dieses Aushängen festgestellt hatte, wollte ich das unbedingt vermeiden. Das Taillenband doppelte ich also (der Rock blieb ungefüttert), zog ein breites Gummiband ein, setzte es etwas auf Spannung und sicherte das Gummiband auch nochmal vor Verdrehen in den Seitennähten.

Karnevalskleid-Making-of
Das Kleid war soweit fertig! Aber von Indianerin war noch weit und breit noch nichts zu sehen. Zum Glück gab es in Holland ziemlich viel Deko-Gedöns im Indianerstyle, wo ich auch ordentlich zugeschlagen hatte. Die fertige Fransen-Borte nähte ich an die Ausschnittkante unterhalb der Fake-Paspel einmal rundherum an.

Karneval Indianerin09
Karneval Indianerin11
Auf die Vorderseite kam sowohl an die Ausschnittkante als auch im unteren Bereich an das Rockteil ein aufwändig gestaltetes und mit Perlen und Federn ausgestattetes Webband (das war so komplett schon fertig, kostete aber auch 5 €/m). Den Saum schrägte ich zur Mitte hin ab und schnitt dann in Sisyphusarbeit die Fransen rein.

Karneval Indianerin19
Um mich richtig wohl zu fühlen (schließlich wollte ich an Karneval viel tanzen!), verpasste ich dem Kleid dann doch noch einen zusätzlichen Träger. Einfach aus Reststücken ein schmalen Streifen an den langen Kanten zusammennähen, wenden, ein Dekoband draufgenäht und am Kleid festgesteppt.
Der Kopfschmuck (mit den Federn blieb ich in jedem Türrahmen hängen...) wurde dann auf den allerletzten Drücker fertig, einfach irgendwie geprötzt - n bisschen Gummiband hier, fünf mal drübernähen dort, die Federn habe ich eingeklebt (natürlich habe ich nähen probiert und erstmal eine Nadel geschrottet...). Auch das Armband am rechten Handgelenk ist selfmade, die geflochtenen Bänder (welche ich mir auch in die Haare hab einflechten lassen) gab es ebenso in Holland fertig zu kaufen. Schmuckverschluss drangeklebt - fertig.

Karneval Indianerin20
In mein Karnevalskostüm habe ich mal wieder einen Haufen Arbeit reingesteckt. Eigentlich steht der Aufwand kaum im Verhältnis dazu, wie oft (bzw. selten) ich es tragen werde. Aber ich habe mich in meinem Kleid rundum wohl gefühlt! Ich habe gefeiert und ausgiebig getanzt ohne dauernd den Sitz korrigieren zu müssen und hatte einen sicheren Aufbewahrungsort in der RV-Tasche für Schlüssel, Smartphone und mein kleines Portemonnaie. Für mein Outfit habe ich viel Lob geerntet und wie meinte ein Kollege (selbst 2,02m groß) noch so schön: "Weißt du, woran man sieht, dass dein Kleid selbstgenäht ist? Es passt!" 

Karneval Indianerin-Collage

Zusammenfassung:
Schnitt: Oberteil: One Shoulder Knit Dress, Rockteil: selbst gebastelt aus vier Bahnen und zwei schmalen Streifen
Stoff: zwei verschiedene Stretch-Wildlederimitate (?) und alle Deko-Bänder von Karteris aus Holland, Viscose-Jersey als Futter für's Oberteil aus der Restekiste (ursprünglich aus dem Stoffladen vor Ort)
Kosten: ich hab für insgesamt 60 € in Holland eingekauft, aber nicht alles verbraucht

Hiermit verlinke ich mich nach langer Zeit wieder beim Me Made Mittwoch, wo Karin als eine der "Neuen" heute ein tolles Wickelkleid zeigt. Letzte Tage bin ich über Twitter (ich bin da übrigens als @goldengelchen_ unterwegs) schon über verschiedene Blogs beim Gilian Wrap Dress gelandet, das sieht echt toll aus!

Verlinkt:
Me Made Mittwoch
Kopfkino