Mittwoch, 26. Februar 2014

Frühlingsluft / Foto der Woche 8/2014

Ich wage mal die Prognose, dass mindestens die Hälfte aller Bilder das schöne frühlingshafte Wetter vom Wochenende zeigen?

Zu meiner Schande muss ich ja gestehen, dass ich die meiste Zeit in der Wohnung gehockt habe. Aber ich habe eine gute Ausrede - ich musste nähen ;-)

Dennoch habe ich sowohl am Samstag als auch am Sonntag ein bisschen Frühlingsluft geschnuppert. Bei einem kleinen Spaziergang am Sonntag (23.02.2014) ist auch mein Foto der Woche entstanden. Die Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren, teilweise sogar ohne Jacke herumzulaufen, das war echt toll!


Die anderen Bilder der Woche sammeln Juli und Fee auf ihrem Blog und auf diesem Pinterest-Board
Und an all diejenigen, die Karneval (Fastnacht, Fasching...) feiern: Viel Spaß an den jecken Tagen! Helau!

Dienstag, 25. Februar 2014

Zwischenstand beim Cambie Dress

Letzten Dienstag hatte ich ja von meinen Karnevalskostüm-Nähplänen berichtet. Seitdem war ich nicht untätig und es ist einiges passiert. Ich habe das mal Tagebuchartig festgehalten. Meine Instagram-Follower haben ja am Wochenende bereits einiges mitbekommen, aber gestern Abend gab es nochmal Nähkrimi deluxe ;-) Aber fangen wir von vorne an:

Mittwoch:
Das Probeoberteil ist fertig und ich lasse es im Nähkurs von der Kursleiterin an mir zusammenstecken - passt soweit, ich muss nix ändern, ggf. 1-2cm länger machen, meint sie. So verfahre ich dann auch und schneide die Schnittmuster an der vorgegebenen Stelle auseinander und füge 2cm in der Länge ein.

Donnerstag:
Heute habe ich einen Abstecher nach Holland gemacht. Da ich doch relativ viel Stoff benötige (2,5m Außen- und 3m Futterstoff lt. Schnittmuster) bin ich in einen Stoffladen nach Holland gefahren, von dem die anderen Nähkursteilnehmer immer schwärmen.
Die Preise sind wirklich der Hammer - die meisten Stoffe kosten 5 €/m! Futterstoffe sogar noch weniger.
Ansonsten hielt sich meine Begeisterung in Grenzen. Die Bezeichnung "Laden" ist schon übertrieben. Eigentlich ist es nur eine große Halle mit vielen vielen Tischen, auf denen die Stoffe Marktähnlich angeboten werden. Bei den Pünktchen-Streifen-Baumwollstoffen gibt es zwar relativ viel Auswahl (um die anderen Stoffe ausgiebig zu begutachten fehlte mir leider die Zeit, der Laden schließt um 17 Uhr...), aber genau das, was ich haben wollte, war nicht da.
Ich hätte ja gerne so einen Stoff in schwarz weiß gehabt, den gab es aber nur in weiß mit schwarzen Punkten - neee. In gaaanz dunkelblau mit weißen Punkten hatten sie in auch, aber leider nur 1,5m - zu wenig. Also ist es jetzt so einer geworden.
Dazu habe ich ein paar rote Accessoires (Rosen, Schleifen, Schrägband, Jersey-Gummi-Schrägband (?)) mitgenommen und einen nahtverdeckten RV (eigentlich wollte ich mir das Palaver mit nahtverdeckt nicht antun, aber in normal gabs ihn nicht und 2 € für 60cm nahtverdeckt ist echt ein Schnapper)!!
Auch wenn ich jetzt vielleicht nicht so begeistert von dem Laden klinge - die Verkäuferinnen waren echt nett und haben sehr freundlich auf mein Niederländisch-Deutsch-Kauderwelsch reagiert. Ein bisschen Niederländisch kann ich ja, aber bei Nähbegriffen (nahtverdeckter Reißverschluss, Schrägband) hört es dann doch auf... ;)
Danach bin ich noch in die City gefahren (der Stoffladen lag außerhalb der Stadt in einem Industriegebiet) und habe dort, wo es mir erzählt wurde, tatsächlich einen Karnevalsladen gefunden. Und mit viiiiel Suchen und Glück habe ich doch tatsächlich auch noch relativ günstig einen passenden Petticoat gefunden - den wollte ich nämlich nicht auch noch nähen. Dazu Ohrringe, Strumpfhose und eine lustige Brille, die restlichen Accessoires suche ich mir aus meinem Fundus zuhause zusammen. Die Stoffe sind direkt heute noch in die Waschmaschine gewandert und ich habe bereits angefangen, die Schnittteile auf dem Außenstoff hin- und herzuschieben.

Freitag:
Der Futterstoff ist jetzt auch trocken und darf gebügelt werden. Ich schneide die Schnittteile aus dem Außenstoff und schließlich aus dem Futterstoff (so ein rutschiges Zeug, bäääh) zu. Dann suche ich meine ganzen Nähsachen zusammen und packe alles für mein Wochenenenddomizil ein.

Samstag:
Es geht los!
Ich habe das Schnittmuster ja in einem deutschen Shop bestellt, der eine deutsche Übersetzung zur englischen Anleitung beigelegt hat. Es klappt alles gut, mit den Zeichnungen, den englischen und deutschen Anleitungen komme ich gut klar.

Ich nähe die Schnittmusterteile für das Oberteil zusammen. Die Ärmel habe ich mal probehalber ans Vorderteil gesteckt (sie sind bisher nur am Hinterteil befestigt) - sieht schon ganz gut aus, oder? :-)

Als nächstes müssen die Taschenbeutel und die Seitennähte der Rockteile versäubert werden. Meine Nähmaschine hat diverse Overlockstiche, da dabei ja relativ viel Garn verbraucht wird, möchte ich eine ältere Rolle schwarzes Garn aufbrauchen (das Garn vom Möbelschweden). Früher konnte ich dies super vernähen, meine Nähmaschine zickt dabei aber mittlerweile rum, ich vermute, es ist ihr zu fusselig. Und somit wird das versäubern auch zum dööfsten Part bisher. Wie oft ist mir der Faden gerissen? Wie oft hat die Nähmaschine doppelt genäht? Gefühlte Stunden später (zwei Stunden auf jeden Fall!) bin ich endlich fertig, inklusive zwischenzeitliches Nähmaschine auseinanderbauen und entfluseln.
Das eigentliche annähen der Taschenbeutel sowie verbinden von vorderem und rückwärtigem Rockteil klappt dann wieder gut, die Zeichnungen in der Anleitung sind hier schön aussagekräftig.

Sonntag:
Weiter geht's! Auf dem Plan steht jetzt die Verbindung von Ober- und Rockteil an einen Streifen in der Taille. Ich verfahre nach dem Motto "wieso einfach, wenn es auch kompliziert geht" und möchte in diese Nähte jeweils eine Paspel einsetzen. Die Paspel erstelle ich mir selbst aus rotem Schrägband und rotem etwas dickerem Baumwollfaden.

Die Paspel ist fertig, doch dann habe ich einen kleinen Knoten im Hirn. Wie muss ich jetzt stecken, damit alles an Ort und Stelle sitzt? Bei einem Kissen habe ich bereits erfolgreich eine Paspel angebracht, aber hier "traue" ich mich nicht so recht. Nach etwas überlegen ist aber klar: ich muss hier ganz genauso vorgehen!

Knapp zwei Stunden (ja, ich bin echt ein Langsam-Näher, dazu noch unterbrochen von Quizduell-Spielchen ;-) später sitzt die Paspel an Ort und Stelle und ist richtig ordentlich geworden. Dieser zusätzliche Aufwand hat sich echt gelohnt!

Danach geht es an den nahtverdeckten Reißverschluss. Ich bin froh, dass ich im Nähkurs bereits einen nahtverdeckten Reißverschluss vernäht habe, so weiß ich grob, wie ich vorgehen muss. Sicherheitshalber schaue ich auch nochmal in meinen leichter nähen-Burda-Heften nach, die ich vorsorglich mitgenommen habe. Und so klappt das Projekt "nahtverdeckter RV" ohne nennenswerte Probleme.

Der aktuelle Zwischenstand schaut schon richtig nach Kleid aus :-) Die Passform (besonders im Taillenbereich) stellt mich zwar nicht so ganz zufrieden, aber hey - es ist für Karneval!
Anschließend beginne ich damit, die ersten Schritte für die Futterteile zu wiederholen. Oberteil zusammennähen, vorderes und hinteres Rockteil verbinden, Oberteil an den Taillenstreifen nähen, Rockteil raffen, um es ebenfalls an den Taillenstreifen zu nähen. Weiter komme ich leider nicht, so zusammengesteckt packe ich meine Sachen zusammen um sie am Montag Abend wieder in meinen vier Wänden auszupacken.

Montag:
Weiter geht's mit dem Futter. Den Rock hatte ich bereits gerafft und an das Oberteil gesteckt, also ist die Verbindungsnaht Oberteil-Rock schnell gemacht.

Der nächste Schritt hat es in sich: Futter an den Außenstoff bzw. an den Reißverschluss annähen. Bisher klappte alles mehr oder weniger problemlos, aber jetzt sitzte ich da und verfluche meinen Übermut, für Karneval "mal eben" ein Kleid zu nähen. Die Anleitung beinhaltet zwar zwei Skizzen, aber irgendwie werde ich daraus und auch aus den passenden Texten nicht schlau. Meine Burda-Hefte helfen hier nicht weiter und auch diverse gegoogelte Text- und Bildanleitungen verdeutlichen mir das ganze irgendwie nicht richtig. Irgendwann komme ich auf die Idee, bei YouTube zu schauen, bewegte Bilder helfen ja meist doch besser, und irgendwann (nach insgesamt mehrstündiger Recherche) stoße ich auf zwei Videos, bei denen die Ausgangslage passt und die mir verdeutlichen, wie ich vorgehen muss.

Kurz vor Mitternacht kann ich also endlich loslegen und nähe das Futter an den Reißverschluss. Ich habe es theoretisch hinbekommen. Praktisch muss ich es nochmal neu machen, weil immer eine Lage Stoff, die da nicht reingehört, zwischen die Naht gerutscht ist. Aber der Knoten im Hirn ist weg - das ist das wichtigste :) (das Bild soll mir eine kleine Gedankenstütze sein – die NZ des Futters muss rechts auf rechts auf die NZ des Außenstoffes, dazwischen liegt der RV)

Heute Abend werde ich dann also das Futter nochmal neu an den Reißverschluss annähen. Ich hoffe, dass die Restpunkte nicht auch so kompliziert werden. Drückt ihr mir die Daumen??!
Ob andere auch einen kleinen "Nähkrimi" auf der Nähmaschine haben oder bereits fertige Projekte vorzuzeigen haben - wie immer mehr beim Creadienstag!

Mittwoch, 19. Februar 2014

Letzter Tag auf der Piste / Foto der Woche 7/2014

Ich stecke im Nachurlaubsblues.
Schrecklich ist das. Und ja, ich weiß, ich jammere auf hohem Niveau. Sollte ich mich doch eigentlich glücklich schätzen, dass ich dieses Jahr bereits zwei Mal im Skiurlaub war.
Aber jetzt, jetzt ist es endgültig, die Berge und den Schnee und die Sonne in Verbindung mit dem Schnee werde ich diesen Winter - vermutlich dieses Jahr - nicht mehr sehen. Ich werde nicht mehr pulverschneebedeckte Hänge runterdüsen. Hach, ich kriege einfach nicht genug davon. Von dem Panorama. Der immer wieder anderen Aussicht. Trotz Kälte. Eiseskälte. Wind. Und permanent laufender Nase.

Jeden Tag das gleiche Szenario. Frühstück um 8 Uhr, Pistenbrote schmieren, 2876456 (okay, es waren fünf) verschiedene Schichten Klamotten drüber ziehen, Treffen um kurz nach 9 Uhr vor'm Skikeller, kurze Absprache, wo wir fahren. Und dann: rein in den Lift, nette Gespräche während der Fahrt rauf und dann runter den Berg. Immer wieder von vorne. Zwischendurch mal für ein kurzes Foto anhalten, aber ansonsten nur: Skifahren Skifahren Skifahren! Wir haben richtig viele Kilometer abgerissen. Meine Begleiter auf der Piste in diesem Urlaub waren nämlich ähnlich geck auf Skifahren wie ich, da musste ich manchmal diejenige sein, die sagte "Leute, es reicht für heute!" (was bisher noch nieeee vorgekommen ist).

Am letzten Skitag sind wir nochmal richtig richtig viel gefahren. Trotz fetter Erkältung und richtig usseliger Kälte am Vormittag. Vor der allerallerletzten Abfahrt, es war schon weit nach 16 Uhr, habe ich versucht, einfach alles in mich aufzusaugen.
Das Gefühl zu speichern. Oben auf dem Berg zu stehen und den Blick ins Tal zu genießen. Die Piste für sich alleine zu haben. Die Ruhe und Stille, wie es sie nur bei Schnee gibt. Wie die langsam verschwindene Sonne alles in ganz bezauberndes Licht taucht. Dieses Gefühl von Freiheit.

Ich bekomme einfach nicht genug davon.

Mein Foto der Woche stammt daher vom Freitag, 14. Februar, 16:27 Uhr und macht mich glücklich und wehmütig zugleich. Aber ich weiß: der nächste Winter und somit Skiurlaub kommt bestimmt!

Die anderen Bilder der Woche sammeln Juli und Fee auf ihrem Blog und auf diesem Pinterest-Board.

Dienstag, 18. Februar 2014

Auf meinem Nähtisch - Karneval naht!

Bis Karneval ist's nicht mehr lange hin. Dieses Jahr werde ich nicht viel Karneval feiern, vermutlich nur Möhneball mit der Firma, aber ohne Kostüm? Nein! Und ein gekauftes Kostüm? Auch ohne mich! Vor zwei Jahren hatte ich bereits hier gezeigt, wie ich mir mein Piratenkostüm zusammen gebastelt habe.
Dieses Jahr haben wir uns als Motto Rockabilly/Rock'n'Roll überlegt.

Vor längerer Zeit hatte ich schon mal irgendwo das Cambie Dress von Sewaholic Patterns entdeckt. Mir gefiel es sehr gut, aber ich habe gar nicht weiter drüber nach gedacht, mir das Schnittmuster zu bestellen, schließlich habe ich noch so viele andere Klamotten-Nähpläne, an denen ich schon so lang herumlaboriere.
Doch bei der Suche nach einem passenden Schnittmuster für ein Kleid oder generellen Kostümideen zu unserem Motto fand ich bei Burda & Co. nichts passendes und mir fiel das Cambie Dress wieder ein. Und so beschloss ich nach ein bisschen Recherche ("gut für Anfänger geeignet", "bebilderte Anleitung"), das Cambie Dress (in der Version B) zu nähen und das Karnevalskleid quasi als Probeteil zu sehen.
Bei Karneval kommt das ja alles nicht so genau, es muss nicht perfekt passen, es muss theoretisch nur 1-2 Tage halten.

Bestellt habe ich das Schnittmuster über den DaWanda-Shop von Schnitterling, hier wird nämlich direkt eine deutsche Übersetzung (und zusätzlich eine kleine Überraschung ;-)) mitgeliefert. Die Bestellung war fix da und ganz günstigen Probestoff hatte ich bereits vor dem ersten Skiurlaub besorgt. Gestern habe ich dann endlich mal das Schnittmuster ausgepackt. Erste freudige Überraschung: Ich bin EINE Größe. Normalerweise benötige von Brust bis Hüfte jeweils eine Nummer größer, das ist auch gerne bei Kaufkleidern (zusätzlich zur Länge) mein Problem. Aber laut Maßtabelle falle ich echt genau auf Größe 10. Da ist die Ansage, dass das Kleid für eine eher Birnenförmige Figut gemacht ist, ja wahrlich kein leeres Versprechen.
Hoffen wir mal, dass meine Euphorie anhält! Gestern habe ich alle Schnittmusterteile vom friemeligen Papierbogen auf Folie übertragen. Was ne Arbeit!

Jetzt mache ich mich daran, jedenfalls für den Oberkörper ein Probeteil aus dem Ikea-Stoff zu nähen. Erst wenn das einigermaßen sitzt, werde ich passenden Stoff fürs Kleid kaufen und mir einen Petticoat (wo gibt es günstige Exemplare? Ich habe bisher nur welche bei butinette entdeckt) besorgen. Im Stoffgeschäft vor Ort habe ich schon Stoff gesehen, der passen könnte. Lila oder türkis mit weißen Punkten. Das sind zwar keine typischen Rockabilly-Farben, aber bei rot/schwarz muss man schnell aufpassen, dass man nicht als Marienkäfer durchgeht, für schwarz-weiß bin ich im Winter zu blass und generell habe ich eh keine Lust (und Zeit) jetzt noch Stoff online zu bestellen. Lila oder türkis passt da vermutlich schon ganz gut zu mir.
Viel Zeit bleibt mir nicht mehr, aber ich bin zuversichtlich. Ich kenne mich, ich brauche den Zeitdruck. Und am Wochenende habe ich auch noch nix vor, das klappt hoffentlich *bibber* ;-)

Woran andere momentan werkeln oder was sie gerade fertig gestellt haben, dies wird wie immer beim Creadienstag gesammelt. Meine letzte Teilnahme ist ganz schön lange her, stelle ich gerade fest...

Mittwoch, 12. Februar 2014

Auf der Skipiste / Foto der Woche 6/2014

Hallo ihr Lieben, vielleicht hat der ein oder andere es schon gemerkt (z.B. dank Instagram), ich befinde mich mal wieder im Skiurlaub :-)

Mein Foto der Woche zeigt daher "natürlich" Schnee. Es ist gestern (11.02.2014) entstanden, an einem super anstrengendem aber auch super tollen Pistentag. Neuschnee, viel Schnee auf der Piste, die meiste Zeit sehr sonnig. Ich habe Tiefschnee-Fahrten und die schwarze FIS-Weltcup-Piste gemeistert! Yeah!


Die anderen Bilder der Woche sammeln Juli und Fee auf ihrem Blog und auf diesem Pinterest-Board.

Viele Grüße aus der Schweiz und bis bald!

Sonntag, 9. Februar 2014

25 Jahre! (Geldgeschenk)

Ihr glaubt gar nicht, wie viele Posts ich mittlerweile halb angefangen rumdümpeln habe. Entweder fehlt der passende Text oder passende Fotos.
Heute zeige ich etwas, was ich bereits im Herbst 2013 gebastelt habe. Hier hatte ich zwar passende Fotos von dem Ergebnis, musste diese aber alle erst noch bearbeiten bzw. etwas unkenntlich machen. Aber jetzt ist es fertig und ihr dürft es sehen.

Ich hatte es ja schon im Monatsrückblick September 2013 erwähnt: Meine Kollegin hatte im September 25jähriges Betriebsjubiläum. Anlässlich dieses Jubiläums hat sie uns, also unsere Abteilung, Anfang Oktober zum Essen eingeladen. Da kommt man natürlich nicht mit leeren Händen hin. Da wir nicht so richtig wussten, was wir ihr schenken sollten, haben wir uns auf Geld geeinigt, kann man schließlich immer gebrauchen. Und das Spielchen kennt ihr ja schon: Geld einfach so in nen Umschlag? Nicht mit mir ;-) Und wenn ich euch erzähle, dass der Rest der Abteilung nur aus Männern besteht, ist auch klar, wer gebastelt hat...
 
Ich hatte relativ schnell eine grobe Idee: Ich wollte ein Foto vom Gebäude unseres Betriebes nehmen, am besten eine Frontansicht, in die Fenster wollte ich dann Fotos von meiner Kollegin und von uns reinbasteln und irgendwie noch eine 25 unterbringen.

Tja, dies gestaltete sich etwas schwierig. Der Kollege aus der "Foto-Abteilung" konnte mir zwar einige Bilder unseres Betriebes liefern, aber entweder waren die mehr vom Gelände und den Zugangswegen oder aber Luftaufnahmen. Somit fiel die Geschichte mit "Köpfe in Fenstern" schon mal raus. Und dann war es verdammt schwierig, passende Fotos von uns zu finden. Für Teamtafeln in der Produktion waren mal von uns allen Portrait-Fotos erstellt worden. Aber: vor einer weißen Wand, im Winter (also eh kalkweiß), mit Blitz, 3 Trilliarden Megapixel (d.h. man sieht jede Pore) und lächeln durften wir auf den Bildern auch nicht... ihr versteht mich schon, die Bilder sind echt nicht schön. Auf unseren Abteilungsweihnachtsfeiern oder anderen Abteilungsaktivitäten wie Grillen o.ä. machen wir auch regelmäßig Bilder, die auch noch alle auf dem Laufwerk gespeichert waren. Aber auch hier war es schwierig, passende Bilder, von denen man nur die Köpfe rausschneiden konnte, zu finden. Schließlich fließt bei so Feiern schon mal der ein oder andere Tropfen Alkohol, man blödelt rum, zieht Grimassen, das Licht ist schummerig, man guckt nur seitlich in die Kamera.... Von uns ALLEN habe ich jedenfalls keine passenden Fotos gefunden. Also habe ich nur eins meiner Kollegin genommen. 

Da saß ich nun - mit ein paar Bildern des Betriebes, 1-2 brauchbaren Fotos meiner Kollegin und den Logos unserer Firma (der Name hat sich da in der Zwischenzeit ein paar Mal geändert (das habe ich sogar in meinen 10 Jahren im Betrieb schon alles miterlebt...)). Aber wie das bei mir so ist, ich brauche den Zeitdruck und beim Geldgeschenk basteln scheinbar noch mehr als sonst irgendwo - ich glaube alle Geldgeschenke sind bisher immer erst am Abend vorher fertig geworden, wie auch dieses Mal. Aber auch dieses Mal hat es unter Zeitdruck super geklappt und ich bin mit dem Endergebnis echt glücklich, mir gefällt es echt gut :-).


Falls ihr nachbasteln wollt, hier eine kurze Anleitung:

Von der "Technik" her ist es eine Mischung aus dem New York- und dem Fußball-Geldgeschenk geworden:
  • Als Untergrund eine stabile Wellpappe, meine hatte vorgeknickte Unterteilungen. Falls eure das nicht hat: Macht die Unterteilung, also den Knick, quer zur Welle in der Pappe, dann ist das stabiler --> siehe Skizze oben
  • Foto (Betriebsgelände) als Hintergrund aufgekleben.
  • Darüber als "Himmel" blaues Papier, darauf die Firmenlogos platzieren und eine 25 malen, nach Lust und Laune (z.B. mit Sternchenaufklebern) verzieren.
  • Als "Boden" passendes Papier aufkleben (zur Not geht auf farblich passendes Masking Tape, ordentlich nebeneinander geklebt).
  • Aus Geldscheinen eine Hose und ein Kleid basteln, den Kopf dadrauf tüddeln (mit dünner stabiler Pappe verstärken). Hose: *klick* | Kleid: *klick*
  • Eine Sprechblase auf festen Fotokarton aufmalen und mit einem Zahnstocher an dem Geldmännchen befestigen.
  • Aus dem restlichen Geld eine 25 falten, einfach frei Schnauze. Pro Zahl habe ich dazu 2 Scheine genommen, diese zweimal der Länge nach halbiert und ineinander gesteckt (so dass man einen langen schmalen Streifen erhalten hat) und dann einfach so lange hin und her gefaltet, bis man die Zahlen erkennen konnte. Alles mit gaaaaanz vielen kleinen Maskingtape-Stückchen (ca. 1-2cm langes Stück Klebeband zum Röllchen (Klebeseite außen) formen) fixieren, erst die Zahlen an sich, dann die Zahlen auf dem Boden.
  • Für das Geldscheinmännchen mit einem Zahnstocher ein Loch an die gewünschte Position bohren, die untere Spitze mit einer Zange (Küchenschere geht auch) abknipsen. Den Zahnstocher von unten mit Heißkleber und Masking Tape fixieren, damit er nicht nach unten durchrutschen kann. Von oben das Geldmännchen drauf stecken - der Zahnstocher steckt im Hosenbein.
  • Falls noch Geld übrig ist, daraus Fächer falten (oder andere thematisch passende Geldschein-Figuren). Fächer: *klick*
  • Damit der Hintergrund nicht immer nach hinten wegklappt, auf einer Seite (das hat bei mir gereicht) in die Ecke links vorne am Boden und in die Ecke links oben am Hintergrund einen Nylonfaden mit einer Nadel durchfädeln und den Faden verknoten, den Knoten nach unten wegdrehen.
  • Alles in Geschenkfolie einpacken, ggf. noch eine Karte mit Glückwünschen und Unterschriften dazulegen (oder man schreibt diese noch auf den Boden) - FERTIG!

Meine Kollegin hat sich gefreut - und wir hatten einen schönen Abend. Also alles gut :)

Donnerstag, 6. Februar 2014

Über den Wolken...

...muss die Freiheit wohl grenzenlos sein!
Das Lied mag ja Geschmackssache sein - dieser Textzeile kann ich aber 100% zustimmen. Jedenfalls dann, wenn man auf der Naturplattform Schwarze Schneide steht. Ihr merkt schon, heute gibt es mal wieder Skiurlaub-Content :)

Dieser Weg wird kein leichter sein... - noch so eine Textzeile, die passt.
Letztes Jahr sind die Jungs ohne uns Mädels auf die Naturplattform gekraxelt. Dieses Jahr wollte ich mir nicht die Blöße geben und habe den Aufstieg gemeistert.

Man beginnt an der Bergstation der Schwarze Schneidbahn II auf 3247m Höhe. Dann geht es zu Fuß weiter. Knapp 100m Höhenmeter muss man bezwingen, und die sind nicht ohne.
Auf den folgenden Bildern sieht man nur noch ungefähr das letzte Drittel des Weges. Seht ihr diese Schneise im Schnee? Die haben wir da rein gestapft. Man ist teilweise bis zu den Oberschenkeln eingesackt. Kein Wunder, schließlich haben wir uns den Tag nach dem ganzen Neuschnee ausgesucht.

Die Lungen brennen soooo sehr, das glaubt ihr gar nicht! Ich bin nachher immer nur drei, vier Schritte gelaufen und habe dann erst mal wieder Luft geholt - naja, so gut das halt da oben bei der dünnen Luft geht.

Doch der Aufstieg lohnt sich. Sehr!
Hier der Beweis - der Ausblick von 3340m Höhe: (meine App stimmt nicht 100% - sie hat oft ein paar Höhenmeter dabei geschummelt, und die max. Speed-Angabe zweifel ich auch etwas an ;-)


PANORAMA: (klick macht groß - wie bei allen Bildern)

Wer bei diesen Bildern immer noch keine Lust auf Winterurlaub bekommt, den verstehe ich nicht :-)

P.S.: Bei so viel weiß ist dieser Post ja prädestiniert für luzia pimpinellas heutiges Fotoprojekt: BIWYFI - weiß.

Dienstag, 4. Februar 2014

Immer gleich und doch so anders!

Na, könnt ihr das Wort "Skiurlaub" noch hören? Ich verwende es ja momentan nur ein kleines bisschen inflationär ;-) Aber ich muss euch enttäuschen, ich bin noch nicht fertig.
Ich möchte ja eigentlich von jedem Urlaub auf meinem Blog berichten, aber bei den wenigsten schaffe ich es zeitnah bzw. überhaupt (ich sag nur: NYC und Aida-Reise). Aber bei Skiurlauben geht das erstaunlich schnell und gut. Da braucht man nicht so viel Text (ok, wenig Text gibts bei mir selten), man kann eher die Bilder für sich sprechen lassen.

Auch wenn theoretisch jeder Tagesablauf dem anderen mehr oder weniger gleicht, ist jeder Pistentag doch ganz speziell und einzigartig.

Halb 10 morgens auf der Mittelstation Gaislachkogl - absolut leere Pisten, ein Traum!

Die Sonne scheint vom strahlend blauen Himmel, schneebedeckte Berge, wohin man blickt.

Ein Tag später an der gleichen Stelle - NULL Sicht! An solchen Tagen liebe ich meine "Verbrecher"-Maske mit Nasen- und Atemlöchern, ansonsten alles warm eingepackt. Wir sind erst gar nicht bis zum Gletscher hoch gefahren sondern nur ein paar Mal die Talabfahrt runter. Hier erwartete uns ein Winter-Wonder-Land.

Schneebedeckte Bäume... Ruhe... diese Stille... die es nur bei Schnee gibt. Und die vielen kleinen Flocken, die vom Himmel fallen <3

Bewegte Bilder? Bitteschön:
Klickt Fullscreen an, dann erkennt man auch was ;-)


(jaaa, ich bin das, die da so rumschnieft *g*, mir läuft beim Skifahren eigentlich permanent die Nase)

Am nächsten Tag gab es wieder Sonne pur (aber das zeige ich euch noch in einem separaten Post).

Und dann gab es Tage, die waren weder noch. Weder Sonne pur noch Schneetreiben. Irgend so ein Mittelding. Die Sonne konnte man oft nur hinter den Wolken erahnen und ließ alles leicht gräulich erscheinen. Die Lichtstimmung ist dann ganz einzigartig, wie hier oben, Gaislachkogl Berg auf 3058m Höhe.

Oder wie auf dem Tiefenbachgletscher:
Und während man sich dort hoch oben auf dem Gletscher mit dem Schlepplift über eine Länge von 2km von 2790m auf 3229m hochziehen lässt, kommt man schon mal ins philosophieren.  
Meinst du, man kann hier oben überleben, so eine Nacht, ganz ungeschützt? Wenn man aus irgendwelchen Gründen hier oben vergessen wird und nicht mehr runter kommt und die ganzen Mitarbeiter von den Bergbahnen auch schon weg sind? 
Es ist keine Angst. Ich habe keine Angst beim Skifahren. Und auch keine Höhenangst. Aber ich habe Respekt. Respekt vor dem Berg.
Vielleicht heißt der Lift nicht ohne Grund "Mutkogl" ;-) 
(ok, vermutlich war der Berg Mutkogl der Namensgeber, aber das versaut mir hier jetzt meine ganze Geschichte) 


Ihr seht, Skifahren ist jeden Tag anders. Vermutlich daher kann ich mich so sehr dafür begeistern.

Wofür könnt ihr euch begeistern? Wofür seid ihr Feuer und Flamme?


Montag, 3. Februar 2014

Rückblick Januar 2014 & Vorschau Februar 2014

Uns geht es glaub ich allen gleich - der Januar ist gerast! Ich hatte ja zunächst vorgehabt, noch einen Rückblick 2013 zusammen zu basteln. Aber irgendwie steckte ich dann so schnell im neuen Jahr drin, war mit Urlaubsvorbereitungen beschäftigt und dann ging es ja auch schon Ski fahren, da ist das einfach auf der Strecke geblieben.

Vielleicht schaffe ich es ja dieses Jahr immerhin, regelmäßig Monatsrückblicke zu erstellen. Dank Instagram hat man ja dann einiges an Bildmaterial.

1) + 2) Das neue Jahr haben wir in meiner Wohnung begrüßt, die Deko habe ich noch ein paar Tage hängen lassen. 3) Traumschiff mit neuem Kapitän an Neujahr musste irgendwie sein ;-) 4) - 7) Ein paar Tage hatte ich noch frei, die habe ich zum lesen und nähen genutzt. Die Tasche für die Kamera ist direkt fertig geworden, das Upycling-Projekt braucht noch ne Weile. 8) Winter hatten wir (jedenfalls am Niederrhein) nicht wirklich, die Tage mit Minus-Temperaturen kann man an einer Hand abzählen. Schöne Sonnenauf- und untergänge gab es dafür umso mehr. 9) Kurz vor dem Skiurlaub habe ich noch Plätzchen gebacken, dazu habe ich die Lebkuchencookies-Backmischung mit ein paar Löffelchen von dem Gewürzkakao (beides aus dem Adventskalendertausch) vermischt. Sooooo lecker! 10) Erst in der zweiten Januarwoche habe ich es geschafft, den Inhalt "meines" Türchens beim Adventskalendertausch zu zeigen - naja, so viele Fotos wollen auch erstmal sortiert und bearbeitet werden... 11) In Essen gibt's noch Weihnachtsdeko im Januar 12) Zurück aus dem Skiurlaub habe ich auf dem Rückweg nach Hause einen kleinen Zwischenstopp in Neukirchen-Vluyn auf der Halde Norddeutschland eingelegt 13) Das Resumee zum Adventskalendertausch gabs dann auch noch zu sehen 14) Ein Artikel über Instagram in der Rheinischen Post 15) Freitag Nachmittag, Start ins Wochenende mit Soulfood 16) Ich war das erste Mal seit über 19 Monaten joggen... 17) ...und danach ebenso seit Ewigkeiten mal wieder in der Wanne, mit Badezusatz aus dem Blaue-Flecken-Paket von Ms.101things. 18) Der nächste Skiurlaub (noch in dieser Saison!) ist gebucht - yeaaah! 19) Und die erste Konzertkarte für 2014 ist auch angekommen 20) Good morning in the morning!


Die Skiurlaubsbilder habe ich mal in eine eigene Collage gepackt, dank WLAN in der Unterkunft konnte ich da auch fleißig posten ;-)
1) Abfahrt, es geht los! 2) Kurz vor der Grenze ist endlich der erste Schnee in Sicht 3) Blick auf unser Urlaubsdomizil 4) In der Mittagspause hoch oben auf dem Gletscher, perfektes Wetter 5) Mein erstes Selfie ;-) 6) Der Blick von unserer Ferienwohnung in's Tal 7) Après Ski mit Bierflaschen, bei denen man nicht sehen kann, wieviel noch drin ist 8) Schnapserl von DJ Satzy 9) Markus Becker ("Das rote Pferd") war auch da 10) First Luv 11) (K)ein Wölkchen am Himmel 12) Vermummt 13) Es schneit, die Talabfahrt gleicht einem Winter-Wonder-Land 14) Auf dem Weg zur Naturplattform Schwarze Schneide 15) Glitzer-Schnee 16) Nachtskifahren mit Blick auf Innerwald 17) Hübsche Wölkchen am Gaislachkogl 18) Aus dem Bett auf die Piste 19) Hallo Deutschland 20) Die neue Skihose musste schon repariert werden...


Der nächste Monat ist schon wieder im vollen Gange.
Im Februar 2014 werde ich
  • den Monat mit einer Geburtstagsfeier zum 29. eines Freundes starten (check) ✔
  • mich mit meiner Schwippschwägerin wegen der Hochzeit unserer Geschwister treffen ✔
  • nochmal in Skiurlaub fahren - yeah ✔
  • mich an meinem ersten Kleid versuchen, ein Karnevalskostüm ✔
  • Altweiber mit den Kollegen feiern ✔
  • das erste Mal überhaupt (?) an Rosenmontag arbeiten gehen ✔
  • die Sommerurlaubsplanung vorantreiben
So viele Sachen sind im Februar also noch gar nicht geplant. Aber das ist ja auch mal schön. Durch den Skiurlaub sind ja eh schon zwei Wochenenden "weg" und der Monat dauert ja sowieso nur vier Wochen.

Was sind denn eure Pläne für den Februar? Und wer von euch feiert Karneval?

Rückblick: Januar 2013