Dienstag, 30. Juli 2013

Geburtstags-Täschchen für die Freundin

Na, genießt ihr den Sommer? Ich muss ja sagen, dass ich mich über die Temperaturen schon irgendwie freue. Nach so einem (gefühlt ?) langem Winter und Frühling endlich nicht mehr frieren! Endlich die Röcke, kurzen Hosen und Tops aus dem Schrank holen können! Endlich nicht mehr drei Lagen und Tuch übereinander ziehen müssen! Die Haare werden heller, die Haut dunkler, der Bikiniabdruck wird schon sichtbar, die Sonnenbrille ist in regelmäßigem Gebrauch, das gefällt mir!

Wobei ich andererseits zugeben muss, dass mir das Wetter in KW 29 um einiges besser gefallen hat als das Wetter in der vergangenen Woche. KW 29 war richtig toll. Ich war dreimal am Badesee (der Kreis Kleve liegt ja auch mit 105 qm Badefläche pro Einwohner im Einslive Sektorreport auf Platz 1, yeah (!!!) - das muss man ausnutzen), einen Nachmittag und Abend verbrachte ich mit Kollegen am Bierstand auf der Kirmes und am Wochenende gab es noch einen geselligen Grillabend mit Freunden.
Letzte Woche dagegen... puuh, ich war ganz schön träge. Das Wetter schlaucht echt! Meine "Maßnahmen": Nur kaltes Essen zu sich nehmen (grüner Salat, Kartoffelsalat, kalte Spaghetti mit Tomatensoße), jeden Tag ein Fruchtzwergeeis zum Feierabend-Start, alles ganz gemächlich angehen, auf dem Fahrrad wenn möglich nur rollen lassen anstatt den nächsten Geschwindigkeitsrekord aufstellen, zuhause die luftigsten und knappsten Klamotten (eine neonpinke Hotpants aus Sweatshirt-Stoff zum Beispiel ;-) anziehen und immer schön viel lüften.

Bei diesem Wetter werde ich sogar DIY-träge. Und dabei habe ich doch momentan so viele Projekte "mit Termin" anstehen! Geburtstage, Hochzeiten, sonstige Geschenke, Kissen & Vorhänge... Momentan gibt es viele Anlässe, kreativ tätig zu werden.
Geschenk Nummer 1 und 2 wurden am Wochenende benötigt: Eine liebe Freundin hat an ihrem Geburtstag geheiratet und diese beiden Anlässe dann am Samstag gefeiert. Beide Anlässe wollten wir natürlich entsprechend würdigen.

Das Geburtstagsgeschenk, welches Freitag Abend fertig geworden ist, zeige ich euch heute:
Ein kleines Täschchen, ähnlich dem Geburtstagstäschchen für meine Nachbarin.
Den Schnitt habe ich allerdings noch etwas optimiert, jetzt bin ich echt zufrieden damit :-) Die Stoffe gab es in dieser Zusammenstellung fertig im Stoffladen zu kaufen, sie lachten mich direkt an. Und die Spitzenborte hatte ich sogar noch in meinem Fundus vorrätig, die hatte ich mal in Hamburg gekauft.


Ich glaube, Lena hat sich gefreut - jedenfalls hat sie es mir glaubhaft versichert ;-) Solche Täschchen mit dem Namen zu versehen ist übrigens eine gute Möglichkeit, gar nicht erst in Versuchung zu geraten, das Geschenk doch selbst behalten zu wollen ;-)

Was andere bei den sommerlichen Temperaturen werkeln, kann man dienstags wie immer beim Creadienstag bewundern - immer wieder ein tolles Sammelsurium an allerhand kreativen Sachen!

Dienstag, 23. Juli 2013

♫ LIVE: Muse auf der Freichlichtbühne Loreley

Ich hatte es ja letztens schon groß angekündigt, ich war beim MUSE-Konzert auf der Loreley Freilichtbühne!


Was war das für ein Tag!
Für die Anfahrt haben wir dank Vollsperrung auf der A3 (und notwendigem Stop im Ruhrgebiet) schon Ewigkeiten gebraucht. Ab dem Pott musste ich dann nicht mehr selbst fahren, sondern war Beifahrerin. Oh man, was war ich müde! Ich konnte meine Augen kaum offen halten. Die typische Vorfreude und Hibbeligkeit war irgendwie gar nicht da.

Endlich nicht nur in St. Goarshausen sondern auch an der Loreley-Bühne angekommen erstmal Ernüchterung: Alles schon voll! Nur ein klitzekleiner "Innenraum" (für 20 Leute?), ansonsten alles Sitzreihen aus Steinbänken. Und in den breiten Gängen dazwischen wurde man von den Ordnern immer verscheucht. Lediglich in den schmalen steilen Gängen durfte man stehen - total super, da taten einem ja nach fünf Minuten schon die Füße weh!
Positiv zu erwähnen ist allerdings die nicht existierende Schlange vorm Frauenklo, wo hat man schonmal sowas? Total toll ;)

Vorband waren Deaf Havana. Bis ein paar Tage vor dem Konzert dachten meine Begleitung und ich eigentlich noch, dass Biffy Clyro uns vor Muse schon ordentlich einheizen würden, tja, da war wohl mal zwischendurch der Support-Act geändert worden, ohne dass wir es mitbekommen hatten. Die Briten waren aber auch nicht schlecht, schöne Musik machen die.


Zwischendurch noch mit ner Cola und Merchandise eingedeckt - die Schlange vor der Pommesbude war leider viel zu lang - und kurz vor Beginn des Konzertes dann doch noch in eine Sitzreihe reingedrängelt. Auch da war ich noch gar nicht wirklich voller Vorfreude und erzählte meiner Begleitung lieber seelenruhig von meiner neuen Nähmaschine.

Doch dann, kurz nach 21 Uhr ging es los und ich war direkt Feuer und Flamme! Als hätte ich meine ganze Energie für das Konzert aufbewahrt. Alle sprangen auf die Steinbänke für noch bessere Sicht. Zwar hatte ich erst etwas Hemmungen wegen meinem Hintermann, der den Platz auf der Steinbank einer Frau überlassen hatte und dem ich somit die Sicht versperrte, aber nachdem ich mich etwas weiter zur Seite gestellt hatte, konnte er auch sehen, und so stand dem abfeiern auf der Steinbank nichts mehr im Wege.




Okay, megaviel springen konnte man hierauf natürlich nicht (ich wäre bei meinem Glück sicherlich runtergestürzt), dafür bin ich dann bei zwei, drei Liedern eben auf den normalen Boden gegangen um dort abzugehen.






Ich war bester Stimmung, konnte kaum still stehen, musste immer klatschen, tanzen oder anderweitig rumzappeln. Auch um uns herum hatten wir Leute, die super drauf machten und jedes Lied feierten. Sowas liebe ich!

Generell empfand ich das Publikum als ein ziemlich gutes. Viele Arme oben, super mitgesungen, schön wars :)

Die Location hat natürlich auch ein besonderes Flair. Wie ein flaches Amphitheater, mit Sonnenuntergang im Hintergrund und dank der besagten Steinbänke super Blick.


Allerdings gab es ein grooooßes Manko, was uns von Anfang an sehr gestört hat und worüber ich mich immer noch aufregen könnte: Das Kabel! Die haben das Kabel (vermutlich zwischen Bühne und Sound"pult") in der Luft verlegt! Für ca. ein Drittel des Publikums war dieses sch... Kabel im Blickfeld. Hallooo?!? Sowas habe ich ja noch nie erlebt. Klar, irgendwo muss man so Kabel verlegen, aber wieso mauern die dafür keinen kleinen Kabelkanal in die Erde (wie eine Abflussrinne), die dann vernünftig abgedeckt wird?




Und leider, leider gibt es noch ein zweites großes Manko: Die Länge des Konzertes! Nach gerade mal 95min war schon wieder Schluss! Eigentlich eher untypisch für Muse. Okay, sie spielen keine 3h-Marathons wie Die Ärzte, aber schon länger als 1,5h! Die Setlist umfasst gerade mal 20 Songs, bei allen anderen Konzerten dieser Tour haben sie mindestens 24 Songs gespielt!


Nach dem letzten Akkord von Survival, als auch die Lichter wieder angingen und die Roadies auf der Bühne bereits die Sachen zusammenpackten, blieb das komplette Publikum erstmal leicht irritiert weitere fünf Minuten stehen um mit Zugaben-Rufen die Jungs doch nochmal auf die Bühne zu bewegen. Vergeblich :-(

Also machten wir uns halbwegs zügig, soweit es in den riesen Menschenmassen möglich war, zurück auf den Weg zum Auto. Um dann dort erstmal eine Stunde lang nicht vom Parkplatz runter zu kommen. Mehr als 4,5h nach Konzertende war ich dann endlich an meinem Zweitwohnsitz angekommen.

Fazit: Das Konzert war toll und ich werde auch bei der nächsten Muse-Tour sicherlich wieder dabei sein. Allerdings war das Preis-Leistungsverhältnis (gute 70 € fürs Ticket vs. 95min und doofes Kabel) hier nicht wirklich zufriedenstellend, zusätzlich stand die lange An- und Abreise dann irgendwie nicht im Verhältnis zum Event....

Wer ein bisschen teilhaben möchte: Jemand hat sich die Mühe gemacht, das Konzert in gut 7 Minuten zusammenzufassen (bei 2:54 sieht man mich ;)


Montag, 15. Juli 2013

Wochenende & Frage-Antwort-Spiel

Na, hattet ihr ein schönes Wochenende? 
Nach dem MUSE-Konzert am Freitag habe ich Samstag erstmal richtig lange geschlafen, das war nötig, nachdem ich erst so spät im Bett lag! Und danach wurde bei IKEA die Stoff-Abteilung unsicher gemacht. Oh je, da ist einiges mitgegangen ;-) 

Abends haben wir das schöne Wetter genutzt und gegrillt. 
Am Sonntag gab es vom Freund selbstgebackene Quarkbrötchen zum Frühstück, und nach ein bisschen chillen aufm Balkon haben wir eine Fahrradtour entlang der Ruhr gemacht. Fast 40 km hatten wir nachher auf dem Tacho. Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal so viele Kilometer am Stück gefietst bin! Als Abendessen gabs dann Hähnchen mit Gemüse und Kartoffeln aus dem Ofen - hier noch im rohen Zustand:


Ich glaube, das Wochenende hätte schlimmer kommen können, oder ;-) ?

Um zum Thema des Posts zu kommen:
JaMaDi vom Blog Glücksklee hat mich getaggt. Einerseits finde ich diese "Ketten-Dinger" ja nicht so toll (da sie immer wieder die Runde machen), andererseits finde ich es immer interessant, etwas über die Personen hinter dem Blog zu erfahren. Also mach ich doch mit.

Die Regeln:
1. Den Tagger als Dankeschön verlinken
2. Die gestellten Fragen vom Tagger beantworten
3. 10 neue Fragen stellen
4. 10 Blogger mit unter 200 Lesern taggen und ihnen Bescheid geben
5. Zurücktaggen ist nicht erlaubt

JaMaDi wollte folgendes von mir wissen:
1. Wie bist du auf die Idee gekommen einen Blog zu erstellen?
Mit Anfang/Mitte zwanzig habe ich das Selbermachen für mich (wieder) entdeckt. Gleichzeitig habe ich die Blogs im Internet entdeckt. So kam eins zum anderen: Ich wollte die Ergebnisse meines Selbermachens präsentieren!

2. Wie lange hat es bis zur Umsetzung gedauert?
Puh, das kann ich gar nicht so genau sagen. Zuerst denkt man ja: Will überhaupt jemand das lesen, was ich schreibe und zeige? Bei mir kam noch hinzu, dass ich zusätzlich zur Arbeit eine Weiterbildung gemacht habe. Ich habe mir dann selbst verboten, während der Weiterbildung den Blog ins Leben zu rufen, da dann einfach zu viel Zeit für den Blog drauf gegangen wäre. Als die Weiterbildung beendet war, habe ich dann ziemlich zügig den Blog gebastelt - am 01.11.2011 ging der erste Post online. Lustigerweise ist der dritte (!) Post seit eh und je der am meisten aufgerufene Post überhaupt.

3. Was darf nie fehlen wenn du aus dem Haus gehst?
Der Haustürschlüssel natürlich :) Ansonsten meine Brille/Linsen und ein Tempo hab ich auch immer in der Hosentasche.

4. Bevorzugst du das Leben in der Stadt oder auf dem Land?
Ich wohne seit knapp 30 gut 29 (das klingt einfach weniger alt ;-) Jahren in einer 50.000 Einwohner-Stadt. Drumherum viele Wiesen mit Kühen, Wald und einfach grün. Da müsste man also meinen, dass ich das Leben auf dem Land bevorzuge. Aber so einfach kann man das auch nicht sagen. Denn in meinen Urlauben in Städten merke ich immer wieder, dass ich diesen Flair in Großstädten total liebe. Diese Möglichkeiten, die man dort hat! Ich denke, ein Vorort einer Großstadt oder ein Stadtteil mit viel grün, Parks und einem großen Balkon oder kleinem Garten wäre perfekt für mich.

5. An welchem Laden kannst du nie vorbeigehen, ohne was zu kaufen?
Ich bin nicht so die Shopping-Queen. Meistens ist es doch frustrierend, wenn die Ärmel oder Hosenbeine zu kurz sind. Aber Krims-Kram- oder Stoffläden, die sind dann doch gefährlich ;-)

6. In welchem Land würdest du am liebsten leben, wenn du es dir aussuchen könntest?
Puuh, es gibt viele schöne Länder. Aber ich war noch nie lange genug in einem anderen Land, um beurteilen zu können, ob ich dort auch leben wollen würde. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es mir in Skandinavien gut gefallen könnte - obwohl ich bis auf vor Jaaaahren zwei Wochen Dänemark sonst noch nie dort war.

7. Welche Serien schaust du am liebsten?
Ich bin überhaupt kein Seriengucker :-) Berlin, Berlin habe ich früher gerne geguckt. Und Dawson's Creek. HIMYM gucke ich auch hin und wieder.

8. Was ist dein größtes Laster?
Morgens eeeeeeewig snoozen, bevor ich aufstehe! Immer alles auf den letzten Drücker machen. Und viel zu viel Zeit im Internet vertrödeln...

9. Wie sieht dein perfekter Tag aus?
Lange schlafen, leckeres Frühstück (was natürlich der Freund macht :-), die Sonne scheint, raus zum Badesee oder ans Meer (da wäre die Anfahrt natürlich etwas weiter - die Winteralternative: Skifahren, da ist die Anfahrt nur leider NOCH weiter), später zwei, drei Stündchen Zeit, um etwas an der Nähmaschine zu sitzen. Und abends vielleicht noch ein Konzert? Ich glaub mein Tag braucht mehr als 24 Stunden...

10. Was war der erste Blog den du gelesen hast?
Vermutlich der Blog von Frau Liebe.


Meine Fragen:
1. Was sind deine (Urlaubs-)Pläne für den Sommer?
2. Bevorzugst du ein "richtiges" Buch oder einen E-Reader?
3. Womit verbringst du neben schlafen und Arbeit/Uni/Ausbildung die meiste Zeit?
4. Hast du ein Lieblingsrezept, wenn du wenig im Haus hast, du aber Hunger hast und es daher schnell gehen muss (so à la "sch... was koche ich heute!?")?
5. Was ist dein Lieblingseinrichtungsgegenstand und wieso?
6. Wofür gibst du am liebsten Geld aus?
7. Hast du etwas, ohne das du nicht verreist/weiter wegfährst (außer die typischen Sachen wie Schlüssel, Portemonnaie, Papiere, Handy, Kamera)?
8. Was würdest du an dir ändern, wenn du es so einfach könntest (Charakter oder Aussehen)?
9. Was tust du, um deine Laune aufzubessern, wenn du so einen richtig miesen Tag hattest?
10. Was wolltest du immer schon von mir wissen? (wenn du nichts wissen willst, auch nicht schlimm, mir fiel nur keine zehnte Frage ein ;-)


Meine Fragen gehen an:
Svenja - Ohh wie schön ist
Tüt mal einfach so als Nummer 11 :) 

Mal schauen, wer Lust hat, mitzumachen.

Ich wünsche euch auf jeden Fall eine schöne Woche - genießt die Sonne!
Wenn ich Zeit finde, melde ich mich Donnerstag zum RUMS inklusive einem Tutorial zurück. Aber morgen steht nach der Arbeit erstmal der Badesee als Programmpunkt auf dem Plan - juhuu, ich freu mich schon.

Freitag, 12. Juli 2013

Frage-Foto-Freitag #12 - Special Edition ;)

Steffi von Ohhh... Mhhh... fragt am Donnerstag (oder Mittwoch) per Facebook, wir antworten am Freitag mit Fotos. Ihre eigenen Antworten gibts natürlich auch zu sehen.

Nach langer Zeit mache ich auch mal wieder mit. Auch wenn ich eigentlich gerade kaum Zeit habe, bei den Fragen wusste ich direkt, was ich antworte! Los geht's:

1) Was hast du vor?
Heute Abend!!!

2) Was hast du an?

Meine Konzerthose (über 10 Jahre alt), ein Band-T-Shirt (ich hatte die Qual der Wahl bei vier MUSE-Shirts), evtl. die Lieblings-Fleecejacke drüber und natürlich Chucks. Dazu nen dicken Gürtel, damit die Hose da bleibt, wo sie soll, Sportunterwäsche (die verträgt mehr Schweiß und hat keine runter-rutschenden-BH-Träger) und Sportsocken. Ihr seht schon, bestens vorbereitet - jahrelange Konzerterfahrung :-)

3) Was findest du "wow"?

Immer: Die Bühnenshow von Muse (hier: Dezember 2012 in Hamburg). Ich bin auf die heutige Bühne gespannt, ich habe noch nicht geguckt, wie sie aussieht.

4) Was hättest du gerne?

So ein tolles Klavier!

5) Was muss heute sein?


Singen! Mitklatschen! (Video vom Auftritt im September 2012 im E-Werk, Köln).


Ich wünsche euch ein fabelhaftes Wochenende mit viel Sonne! Was habt ihr schönes vor?

Edit: Den Bericht zum Konzert gibt's übrigens hier zu lesen!

Donnerstag, 11. Juli 2013

Der Schwan in Berlin (und Tipps, wo man lecker vegan essen kann!)

Mein kurzer spontaner Sommerurlaub ist ja leider schon wieder drei Wochen her :-( Einen kleinen Einblick vom Urlaub möchte ich euch aber trotzdem noch zeigen. 


Nach den paar wunderschönen Tagen auf Rügen haben wir ja noch ein Wochenende bei und mit Freunden in Berlin verbracht. Hier haben wir es eigentlich recht röstig angehen lassen. Da wir alle schon mal in Berlin waren, mussten wir die Touri-Stationen nicht abklappern. Stattdessen stand das Wochenende eher unter dem Motto: Sonne, Bierchen, chillen, lecker Essen.

im Görlitzer Park mit Live-Musik

Am Samstag haben meine ebenfalls vom Nähfieber infiszierte Freundin und Basteltag-Mitstreiterin A. und ich erstmal den Stoffmarkt am Maybachufer unsicher gemacht. Dieser lag zum Glück ganz in der Nähe der Wohnung unserer Freunde. Während die anderen sich ein, zwei Bierchen genehmigten, kamen wir uns wie im Schlaraffenland vor: Stoffe für in der Regel 2 - 5 € pro Meter! Ich habe insgesamt ca. 6m Stoff gekauft und dafür in Summe nur ca. 20 € bezahlt! Wenn ihr in Berlin seid, müsst ihr unbedingt mal dort vorbei:  Türkenmarkt (wochentags) / Neuköllner Stoffmarkt (Wochenende).

Danach wollten wir eigentlich eine kleine Bootstour machen. Da es aber leider nicht mehr genügend Plätze beieinander auf dem Oberdeck gab, haben wir uns einfach im Supermarkt mit ein paar Getränken eingedeckt und uns auf eine Wiese am Landwehrkanal gelegt.

Die Wiese war von vielen Menschen bevölkert - und von vielen Schwänen. Einer turnte die ganze Zeit vor unserer Nase rum. Und da ich mich dann nicht so entspannt zurücklehnen und die Augen schließen konnte, habe ich stattdessen ein paar Fotos von dem Federvieh gemacht.

 Und von vorbeifahrenden Schiffen.



Und von kleinen Kunstwerken ;-)


Erkennt ihr den blauen Bus? Ich habe ja (innerlich) begeistert aufgeschrieen, als ich diesen Bus entdeckte. Konnte man diesen Bus doch letzten Sommer auf mehreren Blogs entdecken, als sich ein paar Bloggermädels getroffen haben und vor diesem Bus posierten. Leider waren wir auf der Suche nach nem Klo und ner Eisdiele, so dass wir keinen Abstecher in diese Richtung gemacht haben und ich den Bus und das Areal drumherum nur schnell von der Straße aus fotografieren konnte.



Unser Berlin-Wochenende war genau so, wie ich es mir erwünscht hatte: Den Flair von Berlin erleben! Ich komme sicherlich nochmal wieder! 
Und dann möchte ich auch zum Flohmarkt am Mauerpark - dafür hatten wir nämlich leider keine Zeit mehr. Was darf ich noch nicht verpassen? Her mit euren Tipps!

Zwei Tipps habe ich allerdings auch mitgebracht - von der kulinarischen Sorte! Da meine in Berlin lebenden Freunde Veganer sind, haben wir uns an diesem Wochenende auch hauptsächlich vegan/vegetarisch ernährt.

Yellow Sunshine, Wiener Straße 19 in Friedrichshain-Kreuzberg (U1 Görlitzer Bahnhof)
"Deutschlands erstes Bio Fast Food Restaurant"
Ich hatte den sChicken-Cheese-Burger (vegetarisch), seeehr lecker!

Sfizy Veg, Treptower Straße 95 in Neukölln
"Europas erste vegane Pizzeria"
Hier habe ich die Pizza Antifahne (mit Tomaten, Rucola, Parmesan und Oliven) gegessen - mjomm mjomm! Dem veganen Parmesan hat man zwar angemerkt, dass er vegan war, ansonsten echt topp!

Ich wünsch euch einen schönen Donnerstag :-)

Dienstag, 9. Juli 2013

Geburtstags-Täschchen für die Nachbarin

Meine Nachbarin hatte am Sonntag Geburtstag. Da sie erst relativ kurzfristig zur Feier eingeladen hat, hatte ich noch kein Geschenk und auch nicht mehr großartig Lust, in der Stadt was kaufen zu gehen. Also habe ich kurzerhand beschlossen, ihr etwas selbstgemachtes zu schenken.

Heraus gekommen ist ein kleines Täschchen.


Das Schnittmuster habe ich mir selbst zusammengebastelt, Ausgangspunkt für die Breite war der vorhandene Reißverschluss.
Bei der Farbgebung hatte ich mich - für mich ganz ungewohnt - relativ schnell auf lila und türkis festgelegt. Ist lila doch eine ihrer Lieblingsfarben und hatte sie mir doch letztens noch zwei neu gekaufte, türkise Oberteile gezeigt. 

Für das Futter habe ich dann einfach passenden hellen Pünktchen-Stoff genommen. Was mein Stofflager doch so alles her gibt... Ein bisschen Verzierung mit Zackenlitze und ihrem Namen (hach, ich liebe meine neue Nähmaschine) musste natürlich auch sein.


Für das Reißverschluss einnähen habe ich mir nochmal Pattydoos Video zum Susie-Täschchen angeschaut. Hätte ich mich mal an die Vorgabe, am Rand des Reißverschlusses 1,5cm frei zu lassen, auch gehalten, dann wäre das auch ordentlicher geworden. An der Form des Täschchens werde ich vermutlich auch noch etwas ändern (irgendwie ist es ja schon etwas "windschief"...). Im Großen und Ganzen bin ich aber zufrieden.


Und ich glaube, meine Nachbarin hat sich über das Geschenk gefreut :-)


Was andere werkeln oder gerade gewerkelt haben, kann man dienstags wie immer beim Creadienstag sehen.

Freitag, 5. Juli 2013

Rezept: Erdbeeren mal anders

Erdbeeren! Wer liebt sie nicht! Ich habe - wie jedes Jahr - sehnsüchtig die Zeit herbei gesehnt, in der die Erbeerbüdchen im Stadtgebiet verteilt sind und die hiesigen Erdbeeren verkaufen. Erdbeeren aus Spanien im Supermarkt lass ich nämlich immer links liegen. Die Erdbeersaison begann ja dieses Jahr etwas später (sonst gibts an meinem Geburtstag Ende Mai immer Erdbeeren mit Mascarpone-Creme als Nachtisch, da stürzen sich dann alle drauf), aber seitdem fahr ich fast jeden zweiten Tag auf dem Heimweg am Büdchen vorbei und hole mir meine Ration rote Glücklichmacher.
Wie auch am Montag. Danach stand dann der Nähmaschinenkauf auf dem Programm. Und zuhause natürlich die Nähmaschineninbetriebnahme und die ersten Gehversuche. Da blieb keine Zeit für die Erdbeeren. Also durften sie am Dienstag nach dem Sport dran glauben. Da mir aber irgendwie nicht so nach süß war, habe ich mal eine andere Variante ausprobiert. Als Inspiration diente der Erdbeer-Gurken-Salat aus dem Kleinen Kuriositätenladen, den ich letztes Jahr schonmal getestet hatte.

Erdbeer-Gurke-Rucola-Salat

Zutaten:
ca. 200g Erdbeeren
ca. 10cm Salatgurke
2 Hände voll Rucola
1 Hand voll Walnüsse
Walnussöl
Balsamico-Creme
Salz, Pfeffer


Zubereitung:
Erbeeren waschen und putzen. Gurke schälen, in 1cm dicke Scheiben schneiden und diese halbieren. Rucola waschen und etwas klein schneiden. Walnüsse grob hacken. Alles auf einen Teller geben, etwas Walnussöl und Balsamico-Creme drüber träufeln, mit Salz und Pfeffer würzen, vermischen, fertig. Guten Appetit!



Was ist mit euch? Esst ihr Erdbeeren immer nur pur oder mit anderen süßen Sachen oder probiert ihr auch alle möglichen Kombinationen aus?

Dienstag, 2. Juli 2013

Ich hab ne Neue!


Nein, so filigran kann ich nicht mit der Hand sticken. Und ich habe mir auch keine Stickmaschine gekauft. Aaaaber ich habe eine neue Nähmaschine! Uuuuuh, wie aufregend!


Meine Singer Tradition hat in letzter Zeit immer öfter gezickt, selbst einfache Nähte waren oft ein Problem (Schlaufen ohne Ende, die Fadenspannung passte nie). Ich habe mehr schlechte Nähte aufgetrennt als alles andere. So macht nähen einfach keinen Spaß! Also war ich Samstag im Nähmaschinengeschäft hier in meiner Stadt und hab mich beraten lassen. Am Sonntag habe ich nochmal ein bisschen im Internet gestöbert und seit dem stand fest: Ich werde am Montag eine neue Nähmaschine kaufen! Hach, was war ich aufgeregt. Voller Vorfreude konnte ich gar nicht wirklich schlafen und auch auf der Arbeit war ich irgendwie hibbelig und sehnte den Feierabend herbei ;-) Dann war es endlich soweit und ich stand wieder im Nähmaschinengeschäft.

Der Laden wird von einem älteren Ehepaar betrieben. Sie ist hauptsächlich im Verkaufsraum tätig, während er sich vorwiegend in der im hinteren Bereich gelegenen Werkstatt um Reparaturen kümmert. Ich muss sagen, dass ich auch schon mal (mit meiner Singer) aus dem Laden raus kam, und etwas über die Freundlichkeit geflucht habe. Ich wollte einen zusätzlichen Garnrollenhalter kaufen, sie behauptete aber steif und fest, dass es den für meine Nähmaschine nicht geben würde. Ich blieb standhaft, bis er dazu kam und das Loch für den zweiten Garnrollenhalter ausfindig machte und sie dann den Garnrollenhalter zähneknirschend bestellte. Sie ist also je nach Laune ein kleiner Drachen, da muss man hartnäckig bleiben. Und wenn man die guten alten Werte ("schönen guten Tag", "ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende") rauskramt, dann sieht es auch schon ganz anders aus.

Und daher möchte ich hier auch mal eine Lanze für den Einzelhandel vor Ort brechen!
Ich hatte mich am Samstag nämlich etwas gewundert, dass die gute Dame mir diverse Maschinen vorführte, mich aber selbst nie nähen ließ. Auf Nachfrage hin durfte ich dann zweimal einen Geradstich machen, auch eher widerwillig. Sie sagte mir dann, dass wenn ich eine Maschine kaufe, ich eine ausführlich Einweisung erhalte. Da sie aber bereits häufiger schlechte Erfahrungen damit gemacht haben, dass sich potentielle Kunden Nähmaschinen im Detail von ihnen vorführen und erklären lassen und die Nähmaschinen dann doch im Internet kaufen, verfahren sie so, dass sie die ausführliche Einweisung erst bei Kaufzusage geben. Dies kann ich nachvollziehen.
Für mich war von vornherein klar, dass ich meine Nähmaschine in einem Laden kaufe. Ich möchte bei Fragen oder Problemen mit der Maschine eine Person fragen können, die es mir erklärt und zeigt. Ich möchte vernünftig eingewiesen werden. Ich möchte (falls notwendig) meine Maschine vor Ort zur Reparatur geben können. Daher hätte ich es auch in Kauf genommen, etwas mehr als im Internet für die Maschine zu bezahlen. Natürlich habe ich mich am Wochenende im Internet über die Maschine informiert. Da gibt es preislich quasi keinen Unterschied! Wieso dann Leute im Internet bestellen, versteh ich nicht.
Und um den Laden auch mal beim Namen zu nennen:
Inhaber Jürgen Nisten
Hagsche Straße 45
47533 Kleve

Also Leute, kauft nicht alles blind im Internet! Schaut euch auch die Läden vor Ort an. Besonders in so Kleinstädten (50.000 Einwohner) wie in meiner. Sonst dürfen wir uns nicht beschweren, wenn es bald nur noch Handy-, Gold-Ankauf- und Billig-Klamotten-Läden gibt!

Geworden ist es übrigens die Pfaff ambition 1.5
Schaut euch mal die ganzen Stiche an! Und die tolle Beleuchtung - endlich seh ich auch mal was beim nähen ;-)


Der Preis ist natürlich nicht ohne. Aber ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt, mir eine bessere Nähmaschine zu kaufen. Und so ist das Geld, welches ich zu Weihnachten und zum Geburtstag bekommen habe, die Einnahmen der paar Nähaufträge, die Teamprämie aus der Firma und die Steuer-Rückerstattung in die Nähmaschinen-"Spardose" gewandert, womit dem schlechten Gewissen "uuuh, hab ich viel Geld ausgegeben" direkt der Wind aus den Segeln genommen wurde ;-)

Mit dem Kauf der Nähmaschine habe ich nun schon den zweiten Punkt  (Nr. 24) meiner 29 bevor 30-Liste "erledigt". Schaut ruhig mal öfter da rein, ich füge ab und an ein Update ein. Posts zu dem Thema sammel ich übrigens unter dem Label 29 bevor 30.

Diejenigen, die über den heutigen Creadienstag hierher gelangt sind, fragen sich vermutlich, was mein Post denn jetzt mit dem Creadienstag zu tun hat? Tja, die neue Nähmaschine muss natürlich getestet werden!


Neben diversen Testnähten mit den Buchstaben, Zierstichen und verschiedenen "Overlock"-Stichen habe ich auch direkt ein kleines Projekt, was schon eeeeeeeeewig auf meiner To-Sew-Liste stand, umgesetzt.

Dieses Tablett hier ist von der Größe ideal, um auf meinem kleinen Esstisch in der Küche Salz- und Pfefferstreuer sowie Salz- und Pfeffermühle zu beherbergen. Nur dass es nicht wirklich schön ist, da stimmt ihr mir sicherlich zu. So habe ich kurzerhand eine Hülle für das Tablett genäht.

Mithilfe von Kam-Snaps (mittlerweile klappt das immer besser mit den Dingern) wird die Hülle an einer Seite geschlossen. Ein paar Ziernähte konnte ich mir natürlich nicht verkneifen ;-)

Dank Wachstuch ist die Hülle abwaschbar, was bei den Krümeln, die aus den Mühlen rausrieseln, nicht verkehrt ist.
Hättet ihr denn eine Idee gehabt, wie ich auch auf der rechten Seite die Hülle an die Form des Tabletts anpassen könnte, ohne das Tablett einzunähen? Denn das hätte mir noch besser gefallen.